BP rutscht von einem PR-Desaster ins nächste - Reputation nimmt unaufhörlich Schaden

Ist die Reputation erst ruiniert, dann lebt es sich gänzlich ungeniert.

PB Reputation nimmt weiter Schaden

Das dachte sich wohl auch BP-Chef Hayward und nahm an einer exklusiven Yacht-Regatta teil.
Hayward wurde von Fotografen auf seiner Luxus-Yacht „Bob“ bei der Regatta vor der Isle of Wight im Ärmelkanal entdeckt. Und das nur einen Tag nachdem der britische Energieriese BP ihn vom Krisenmanagement der schlimmsten Ölpest in der Geschichte der USA abgezogen hatte. Dieser weitere Fehltritt des BP-Chefs wurde von der amerikanischen Bevölkerung scharf kritisiert – aber auch das Weiße Haus in Washington reagierte prompt. „Das ist Teil einer langen Liste von Ausrutschern und PR-Fehlern“, sagte der Stabschef von US-Präsident Barack Obama, Rahm Emanuel. Der Senator aus Alabama Richard Shelby, dessen Bundesstaat mit den Folgen der Ölpest zu kämpfen hat, nannte Haywards Teilnahme an der Regatta im TV-Sender Fox News „den Gipfel der Arroganz“. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace prangerte das „verletzende“ Verhalten des BP-Chefs an. „Das streut Salz in die Wunden“, sagte Sprecher Charlie Kronick.
In einer Welt, die durch und durch vernetzt ist und Echtzeitkommunikation im Vormarsch ist, kann ein vielleicht unbedachter oder auch ignoranter Schritt, binnen Stunden hohe Wellen schlagen – wie der Fall BP ein weiteres Mal zeigt.

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