3 Gründe gegen Fremdmarken in Google AdWords

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Google verdient sein Geld mit Werbung. Das simple aber geniale Werbekonzept des Megakonzerns aus Mountain View, CA heißt AdWords. Werbende kaufen Keywords. In den Suchergebnissen zu diesen Wörtern erscheinen Anzeigen der Unternehmen. Seit dieser Woche kann jeder Keywords kaufen, die Markennamen enthalten. Der EuGH entschied, dass dies nicht gegen geltendes Markenrecht verstößt. (Wir berichteten.) Also kann nun bei einer Suche nach Mercedes-Benz, Werbung von Audi erscheinen. Georg Genfer, Head of SEA bei Explido Web Marketing nennt in der Internet World Business 3 gute Gründe, warum Unternehmen nicht AdWords für eine andere Marke buchen sollten.

  • Rechtliche Grauzone: Genaue Bestimmungen zu den neuen Regelungen gibt es noch nicht. Daher kann es in vielen Einzelfällen noch zu langwierigen Prozessen kommen. Das wiegt den positiven Effekt jeder Kampagne auf.
  • Deutsche Mentalität: Vergleichende Werbung ist in Deutschland nicht üblich, anders als bspw. in den USA. Fremdmarken in den AdWords, der rechten Spalte der Suchergebnisse, können die Markensympathie schädigen.
  • Nutzen für den User: Suche ich nach Mercedes, will ich Infos oder Angebote zu: genau, Mercedes. AdWords zu Audi interessieren mich da nicht. Fremdmarken in AdWords haben schlichtweg keine Relevanz für den User.

Google pocht darauf, dass der Werber für den User klar ersichtlich ist und ihn die Werbung nicht irritiert. Außerdem sprechen gewichtige Punkte gegen Fremdwerbung. Unternehmen dürfen nicht schlafen. Hier lauern Gefahren für die Online Reputation. Konkurrenten können bspw. diffamierende Seiten mit dem Markennamen bewerben.

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