5 Jahre consense - 5 Dinge, die ich an meinen KollegInnen liebe (und ein Punkt, der mich nervt)

Kinder, wie die Zeit vergeht! Im September hatte ich mein 5-jähriges Firmenjubiläum. Gerade jetzt, in Corona-Zeiten, wenn das Büro nur sehr mau besetzt ist, weil die meisten im Homeoffice sind, denke ich vermehrt über die „normale“ Zeit nach. Da wird mir bewusst, wie sehr ich den Agenturalltag und vor allem meine Kollegen schätze und was ich in den vergangenen fünf Jahren liebgewonnen habe.

  1. Der Ratsch zwischendurch 
    Da sind die morgendlichen Gespräche an der Kaffeemaschine über die Wochenendaktivitäten, die Hand von KollegInnen auf meiner Schulter, wenn sie merken, dass ich mal nicht so gut drauf bin. Besonders schön ist es auch, wenn KollegInnen mal zu mir vor an den Empfang schlendern, um sich etwas Nervennahrung in Form von Schokolade abzuholen und dann für einen kurzen Plausch dableiben.
     
  2. Kulinarisch weit vorn
    Viele KollegInnen, die über die Jahre in die Agentur gekommen sind, haben schnell festgestellt, wie wichtig das Thema Essen bei uns ist. Und nein, damit meine ich nicht nur, welchen Lunch-Spot wir als nächstes ausprobieren. Tatsächlich steht selbst gekochtes und mitgebrachtes Essen hoch im Kurs. Bei uns findet ein reger Rezeptaustausch statt, die neusten Essentrends erobern immer sehr zeitnah die Agenturküche. Dann gibt es auf einmal bei allen nur noch Zoodles oder plötzlich bringt sich jeder morgens seine mitgebrachten Overnight Oats mit an den Bürotisch. Aktuell sind vor allem Bowls am Mittagstisch angesagt. Schwarmverhalten gibt es halt nicht nur im Tierreich.

    Und hier wäre ich auch schon bei dem Punkt, der mich nervt: Die Küche ist nämlich ein Ort, an dem ich sogar „mütterliche Gefühle“ in der Arbeit entwickle. Denn nach fünf Jahren Agenturzugehörigkeit kann ich es nicht verstehen, dass manche KollegInnen es einfach nicht lernen, den Kaffeetrester in den dafür vorgesehenen Behälter zu klopfen oder das Geschirr anstatt ins Waschbecken in die Spülmaschine zu stellen … Aber ich denke, diese Nachlässigkeit gibt es nicht nur in unserer Agentur?!
     
  3. Auf ein Gläschen
    Wo Essen ist, sind auch Getränke nicht weit. Und sagen wir mal so: In der Agentur gibt es so gut wie niemanden, der ein feierabendliches Gläschen Vino Verde ausschlägt. Wenn es etwas zu feiern gibt wie Einstände, Neukunden oder Jubiläen, sind alle Kollegen gerne und manchmal auch bis in die Puppen dabei – ich könnte da Geschichten erzählen...  Auch wenn man am nächsten Tag dann etwas schwerer als sonst aus dem Bett kommt, die Abende waren es meistens wert und bleiben lange in Erinnerung.
     
  4. Dialektvielfalt und Multikulti
    Als Münchner Agentur möchte man ja meinen, dass die Grundlagen der bayerischen Sprache bei jedem sitzen – aber weit gefehlt! Natürlich arbeiten bei uns KollegInnen aus ganz Deutschland – von Buxtehude, Schwerin übers Rheinland bis hin zu Rheinland-Pfalz ist alles dabei. Und das mag ich auch sehr. Wenn mir dann aber manchmal aus meinem tiefen bayerischen Herzen Wörter entkommen wie Haferl (Kaffeetasse), Klapperl (Sandalen) oder Muich (Milch) schauen mir immer einige rätselnde Augenpaare entgegen. Dann gibt’s entweder eine kurze Aufklärungsrunde  - oder einfach nur Gelächter.
     
  5. Die schönsten Geschichten
    Nach fünf Jahren bei consense habe ich natürlich schon einiges miterleben dürfen. Und bei den meisten Situationen und Geschichten gab es auch einiges zu Lachen. Meine Highlights habe ich daher schon mal auf unserem Blog zum Besten gegeben, zum Beispiel die gern erzählte Geschichte „Wenn der Zucker kaputt ist“, meine liebsten „Geschichten aus dem PR-Alltag“ oder über „Mein intensivstes Learning“.
Autor

Alexandra Sachse

Office Urgestein, Organisationsuniversaltalent, Strahlefrau und Gute-Laune-Verbreiterin. Wird gerne für alles gebraucht, was möglich ist – und für alles Unmögliche sowieso. Liebt und kann toll Kochen, deshalb ist Ihr Supper Club auf Monate im Voraus ausgebucht. Braucht Sport auf Wasser in allen Aggregatszuständen. Zusammengefasst: Expertin für Brauchen und Lieben.

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