Bestes Fischfutter ist Frischfutter: Fünf gute Themen für deinen Corporate Blog

So weit, so gut: Der Corporate Blog deines Unternehmens ist aufgesetzt, du kennst die wichtigsten SEO-Maßnahmen und bist über den Blog im Austausch mit Gleichgesinnten und potentiellen Kund:innen. Du weißt: Der Köder muss dem Fisch schmecken – aber nach gefühlt 100 Blogartikeln geht dir langsam das Futter aus? Kein Problem, hier kommen ein paar Themen, die in individuellem Kontext so in gut wie jedem Unternehmen bespielt werden können:

  1. Werte: Wofür steht dein Unternehmen? Bestimmt bemüht ihr euch um Diversität und Inklusion. Vielleicht habt ihr in eurem Business eine einzigartige Haltung oder es gibt Traditionen, wie gemeinsame Spendenaktionen für bestimmte Stiftungen. Sind einzelne Mitarbeitende aktiv und engagieren sich in Verbänden? Super! Tut Gutes und sprecht darüber – aber bleibt bei der Wahrheit: Aufgeplusterte Wertekommunikation kann intern wie extern schnell befremdlich aufgenommen werden.
     
  2. Nachhaltigkeit: Zugegeben, den ganz großen Wurf schafft fast kein Unternehmen auf einmal. Aber viele kleine Nachhaltigkeitsmaßnahmen können große Absichtserklärungen zumindest untermauern. Je konkreter dabei die Zahlen und Beispiele sind, desto glaubwürdiger wird die eigene Nachhaltigkeitsstrategie. Schau dabei auch mal über den Tellerrand: Was habt ihr für Lieferanten, bestehen langjährige Partnerschaften und wie positionieren sich diese Partner? Wie man sich bettet, so liegt man – auch beim Thema Nachhaltigkeit.
     
  3. Die Menschen bei uns: Gerade für potenzielle Mitarbeitende sind das Arbeitsumfeld und die konkreten Tätigkeiten spannend. Das kann über klassische Formate wie „Was macht eigentlich…?“ funktionieren, in denen verschiedene Berufsbilder vorgestellt werden. Oder über Interviews mit „Frischlingen“ und „Alten Hasen“, die von ihrer Ausbildung oder ihrer Karriere im Unternehmen erzählen. Themen wie Work-Life-Balance, Benefits für Mitarbeitende und Talentförderung oder Vereinbarkeit von Familie und Job können dabei ganz nebenbei mit einfließen.
     
  4. Wissen / Wiki: Sprichst du die Sprache deines Unternehmens? Wahrscheinlich schon, denn nach einer gewissen Zeit merken wir gar nicht mehr, welche seltsamen Begriffe und Abkürzungen wir verwenden, die es nur in unserem Unternehmen so gibt. Mach ein Wiki draus! Dabei können auf unterhaltsame Art auch Fachbegriffe erklärt oder Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag nachvollziehbar gemacht werden. Das zeigt, wie kompetent und nahbar dein Unternehmen ist und spricht Kundi:nnen sowie Bewerber:innen gleichermaßen an.
     
  5. Zahlen, Daten, Fakten: Das simpelste Format hier ist wahrscheinlich die „Zahl des Tages“ oder ein klassisches „Wusstest du schon..?“. Darauf kann alles folgen: “…dass an einem Tag 1632 Tassen Kaffee bei uns getrunken werden?“ Oder: „…dass wir die Spenden unserer Mitarbeitenden verdoppelt haben?“ Verlinke den Beitrag auf der Unternehmenswebsite für mehr Infos, wenn möglich. Mach schöne Infografiken daraus und: keep it short and simple. Solche Beiträge können in einem Aufwasch recherchiert und gestaltet werden. Die perfekten Lückenfüller für den Redaktionsplan!

Und last but not least noch ein Grundsatz-Tipp für die redaktionelle Arbeit: Mach eine Reihe draus! Ein Corporate Blog ist und bleibt ein Blog – das heißt die Texte sollten kurz sein, schnell, übersichtlich und keine wissenschaftliche Arbeit. Schneide deine Themen in kleine Happen, so sind sie leicht verdaulich und schnell zwischendurch „snackable“. Das hält Leser:innen bei Laune und animiert zum Rumklicken auf deiner Seite: Von Part 1 der Serie zu Part 2 – und vielleicht am Ende auf dein Portfolio oder das Kontaktformular. Und schon ist der Fisch im Netz!

Autor:in

Miri Köbner

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