LinkedIn Stories: Wie sich Unternehmen das neue Tool zunutze machen können

Wer kürzlich mobil auf LinkedIn war, hat sicherlich ein Update bemerkt: LinkedIn Stories. Wir erklären, welche Vorteile das neue Format für Unternehmen hat und worauf beim Einsatz in der Kommunikation zu achten ist.

Auf Instagram sind Stories schon lange der Hauptcontent: Viele Nutzer checken mehrmals täglich, was Unternehmen, Influencer, Freunde und Co. gerade so gepostet haben. Nun zieht auch das Karriere-Netzwerk LinkedIn nach und bringt eine Story-Funktion bei sich an den Start: Auch hier können Nutzer und Unternehmen kurze Clips mit ihren Followern teilen. Die Stories werden im Hochformat veröffentlicht und sind maximal 20 Sekunden lang. Mit GIFS und Stickern lassen sie sich bunt und ansprechend gestalten. Außerdem ist dieses Format nur für 24 Stunden sichtbar. Unternehmen steht zudem zusätzlich eine Analysefunktion zur Verfügung, über die die Story Performance beobachtet werden kann – soweit alles bekannt Instagram.

Ein Manko hat die neue Funktion bei LinkedIn aber aktuell noch: In die Stories lassen sich keine sogenannten Swipe-Up-Links einfügen, eine besonders wichtige Funktion, um den Traffic auf die eigene Website lenken zu können. Aber bereits zum Jahresende 2020 wird die Erweiterung zu der Story-Funktion erwartet.

Auch wenn sich das neue Feature sehr an Instagram-Stories anlehnt, gilt es dennoch, hier anders aufzutreten und zu kommunizieren - LinkedIn ist und bleibt ein Karriere-Netzwerk. Der Content auch in den Stories sollte einen seriösen, beruflichen Kontext haben. Das Mittagessen in der Kantine oder Schnappschüsse aus dem letzten Urlaub haben hier also nichts zu suchen.

Viele Vorteile für Unternehmenskommunikation

Die kurzen Clips bieten Unternehmen die Möglichkeit, auf eine kurzweilige Art und Weise in der App zu posten. Das Tool solle für „leichte Unterhaltung“ über das Arbeitsleben genutzt werden, erklärt LinkedIn selbst in einem offiziellen Blogbeitrag. Mit dem Feature lässt sich auch der Austausch mit den Followern schneller und leichter anregen: Über die direkte Nachrichtenfunktion können Nutzer direkt auf die Stories reagieren und die Clips an eigene Kontakte weiterleiten.

Getreu dem Motto „Be smart, be first!“ ist Unternehmen auf jeden Fall angeraten, das neue Format auszutesten. Besonders in der Startphase pushen Soziale Netzwerke neue Funktionen oftmals besonders und belohnen aktive Nutzer mitunter mit zusätzlicher Reichweite. Aber auch langfristig ist eine regelmäßige Kommunikation über LinkedIn Stories sinnvoll. Denn mit den Stories können Unternehmen mit wenig Aufwand von sich reden machen und mit kreativem Content die eigene Marke sinnvoll positionieren. Und je früher hier Erfahrungen gesammelt werden, desto größer ist der Startvorteil.

Autor

Pia von Rothkirch

Als Ostseekind in die Berge: Die gebürtige Mecklenburgerin zog es zum Studium der Kommunikationswissenschaften nach Passau und ist seitdem in Bayern geblieben. Fühlt sich in ihrem Dirndl genauso wohl wie mit dem Tennisschläger in der Hand. Als Digital Native liebt Pia die Social-Media-Welt und spricht mit html, xml und Python die Sprachen des Internets.

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