Remote arbeiten: Die wichtigsten Tipps fürs Home Office

Angesichts der Corona-Krise schicken immer mehr Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Home Office. Wenn komplette Abteilungen oder Teams von zu Hause aus arbeiten, führt das allerdings zu einigen Umstellungen in der Arbeitsweise und bei der Kommunikation untereinander. Worauf gilt es zu achten? Hier sind unsere wichtigsten Tipps fürs Home Office.

  1. Lieber zu viel als zu wenig kommunizieren

Beim mobilen Arbeiten, wenn man sich nicht persönlich trifft, können viele Informationen verloren gehen, die man sonst nebenbei oder nonverbal übermittelt. Deswegen müssen Aufgaben noch präziser und ausführlicher geklärt, Briefings noch genauer formuliert werden. Devise: Eher mehr Fragen als sonst stellen, eher mehr Feedback als sonst geben. Am besten startet man jeden Tag mit einer kurzen, aber konzentrierten Abstimmung mit dem gesamten Team.

2. Status von Messengern aktiv nutzen

Egal ob bei Teams, Skype, Jabber oder anderen Kommunikationstools: Der eigene Status dort sollte aktiv gepflegt werden. Wer telefoniert, konferiert oder an einem wichtigen Projekt arbeitet, bei dem er oder sie ungestört bleiben will, stellt den Status auf „beschäftigt“. In der Mittagspause ist man „abwesend“, bei guter Erreichbarkeit einfach „anwesend“. So wissen die Kolleginnen und Kollegen Bescheid, wann wer für eine Frage oder Unterstützung parat steht.

3. Regelmäßig Videocalls einsetzen

Gerade zu einer Zeit, in der die Mehrzahl der Mitarbeiter durchgängig mobil arbeitet, ist es wichtig, nicht den persönlichen Kontakt zueinander zu verlieren. Mit Videocalls und -konferenzen bekommt man die Kolleginnen und Kollegen auch im Home Office zu Gesicht - das stärkt die Bindung.

4. Bildschirm teilen

„Wo sind wir gerade?“, diese Frage kennen viele, die schonmal remote Meetings und Briefings abgehalten haben. Damit jederzeit jeder Teilnehmer weiß, bei welcher Folie, welchem Bulletpoint oder welchem To-do sich das Team befindet, ist es sinnvoll, dass ein Teilnehmer des Meetings seinen Bildschirm mit den anderen teilt. Das erleichtert den gemeinsamen Fokus.

5. Eisbrecher einbauen

Zu jedem Meeting, insbesondere mit Externen, gehört Smalltalk zur Einstimmung: Das geschieht normalerweise auf dem Weg vom Eingang zum Meetingraum oder von der Garderobe zum Schreibtisch. Das fällt bei mobilen Meetings allerdings weg. Wie schafft man es also, die Stimmung vor einem Termin aufzulockern? Am besten überlegt man sich im Vorfeld unverfängliche Themen, sogenannte Eisbrecher. Wenn einem partout nichts einfällt: Wetter geht immer.

6. Pausen inszenieren

Man sollte nicht unterschätzen, wie wichtig die privaten Pläuschchen mit den Kolleginnen und Kollegen sind – die sollten auch mobil nicht zu kurz kommen. Um damit nicht den eigenen Workflow oder den der anderen zu unterbrechen, können dafür feste Zeiten festgelegt werden. In einigen Kommunikationstools wie zum Beispiel Microsoft Teams gibt es dafür sogar spezielle Tools.

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Autor

Juliane Paul

Gebürtige Thüringerin, seit 2013 verliebt in die (meisten) bayerischen Gepflogenheiten. Wandert gern im Umland, hat aber trotzdem manchmal mit der Kondition zu kämpfen. Easy von der Hand geht ihr allerdings alles rund um die Themen interne Kommunikation und Marketing. Private und berufliche Leidenschaft: Texten. Hat in Jena und Passau Kommunikationswissenschaft und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache studiert. Struktur liebend, aber out of the box denkend. Offen, manchmal (zu) laut, empathisch, mag guten Humor. Liebt Musik in jeder Form, was sie mit ihrer Sammlung an Konzertkarten beweisen kann. Interessiert sich für Politik, Humanität und Frauenrechte.

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