Tools für digitale Zusammenarbeit: Wir verraten unsere 4 Lieblings-Anwendungen

Meetings, Workshops, Präsentationen, Vorträge: Durch die aktuelle Corona-Krise und Home-Office-Regelungen müssen bisher überwiegend analoge Formate digital stattfinden. Kein Wunder also, dass Tools für die remote Zusammenarbeit aktuell geradezu aus dem Boden sprießen. Sie sind wichtiger denn je und die Möglichkeiten sind gefühlt unendlich. Auch wir haben in den vergangenen Wochen einige Anwendungen getestet und hier sind unsere Favoriten:

Office 365 – Allrounder mit vielen Anwendungen
Wir nutzen nun schon länger Office 365 und gerade jetzt merken wir, wie wichtig Teams ist. Darüber bleiben wir super einfach in Kontakt mit Kollegen und Kunden, machen virtuelle Meetings. Und eine Kollegin gibt darüber sogar Yogastunden. Außerdem können wir mit unseren Kunden beispielsweise über SharePoint gemeinsam Dokumente oder Projektpläne bearbeiten. In Office 365 gibt es noch andere hilfreiche Tools: Die Whiteboard-App kommt bei uns gerade bei Workshops zum Einsatz. Damit kann man gemeinsam an einem virtuellen Whiteboard arbeiten, ‚Post-ist‘ pinnen und Ideen zusammenstellen. Besonders spannend finde ich aktuell auch Sway – richtig gute und dynamische Alternative zu PowerPoint. Die Präsentationen werden in Storylinesaufbereitet und auch bei der Gestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.“ – Lucia Ströher

Miro – Online-Whiteboard für kreatives Brainstorming
Ich habe in Kundenmeetings und Workshops bisher super Erfahrungen mit Miro gemacht. Das Online-Whiteboard ist ganz einfach zu bedienen und bietet sehr viele kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Hintergründe lassen sich individuell einstellen, ‚Post-its‘ in verschiedenen Farben und mit Tags erstellen, Bilder einfügen, Diagramme erstellen oder sogar Projektpläne abbilden. Das funktioniert alles in Echtzeit, jeder Teilnehmer kann mitmachen. Teilweise waren die Remote-Workshops damit sogar effizienter als persönlich. Die Boards kann ich im Anschluss beispielsweise zur Dokumentation runterladen oder ich lade weitere Teammitglieder ein. So kann man auch im Nachgang die Infos noch besprechen oder daran weiterarbeiten. Die Anwendung lässt sich auch problemlos in Apps wie Teams, Slack, Dropbox oder Google Suite integrieren. Mit der Free-Version lassen sich aber keine unterschiedlichen Zugriffsrechte auf die einzelnen Boards verteilen. Wer also mit mehr als einem Kunden damit arbeiten möchte, muss upgraden.“ – Analena Rischpler

Zoom – für das große Publikum
„Für Meetings, Präsentationen oder auch Webinare mit vielen Teilnehmern ist für mich derzeit Zoom das Tool der Wahl. Als Host kann ich gut den Überblick behalten, zum Beispiel durch flexible Einstellungen der Teilnehmer-Ansichten oder virtuelle Warteräume. Ich kann meinen Bildschirm teilen, Audio und Video integrieren und eine Whiteboard-Funktion zur interaktiven Zusammenarbeit einsetzen. Bei Bedarf kann ich Meeting-Teilnehmer sogar in verschiedene Meeting-Räume aufteilen für virtuelle Breakout-Sessions. Besonders hilfreich: Als Host kann ich zentral die Einstellungen der Teilnehmer steuern und sie bei Zwischengeräuschen oder Verbindungsproblemen muten oder ihr Video ausschalten. Für alle gleichermaßen unterhaltsam sind die kleinen Gimmicks wie virtuelle Hintergründe und Filter. Bei der modularen Preisgestaltung findet jeder das optimale Paket. Achtung bei der kostenfreien Variante: Meetings sind da nur bis maximal 40 Minuten möglich.“ – Nina Angermann

Mentimeter ­– Spiel, Spaß und Interaktivität
„Wer in seine Präsentation oder in sein virtuelles Meeting etwas Abwechslung reinbringen möchte, sollte sich unbedingt Mentimeter ansehen. Mit dem interaktiven Präsentations-Tool lassen sich ganz einfach Umfragen, Word-Clouds oder kleine Frage-Antwort-Spiele erstellen – es ist alles erlaubt, was Spaß bringt (und nützlich ist). Außerdem ist es auch eine gute Option, während der Präsentation Feedback in Echtzeit abzufragen oder kurze Votings durchzuführen. Das Praktische an Mentimeter ist, dass es webbasiert ist – Teilnehmer müssen sich also nicht extra eine App runterladen oder sich irgendwo anmelden. Sie klicken entweder auf einen Link oder gehen auf menti.com und geben einen kurzen Zahlen-Code ein, schon kann es losgehen. Funktioniert auf Laptop bzw. PC und Smartphones gleichermaßen. Besonders spannend finde ich, dass die Teilnehmer live zusehen können, wie die Antworten reinkommen und sich das Diagramm oder die bunte Wortwolke aufbaut. Mentimeter ist übrigens auch kompatibel mit Zoom, Skype und Slack. Die Links lassen sich aber auch in andere Präsentationsformate einbauen.“ – Johannes Thiel

Autor

Andrea Plücke

Die studierte Anglistin ist nicht nur fit in Englisch, sondern auch in der Küche. Ob Kochen oder Backen Hauptsache lecker! In ihrer Freizeit geht es oft hoch hinaus, denn wenn der Berg ruft, ist sie immer in Hörweite. Mit Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und einem Auge fürs Detail macht sie sich als Beraterin gerne an komplexe Themen. Sie packt gern mit an und ist ein Freund von Ehrlichkeit. Ihr Motto: „Von nix kommt nix!“

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