5 Kommunikationstrends für 2020

Wir wagen den Blick in die Glaskugel: Was beschäftigt Kommunikationsagenturen im kommenden Jahr? Was wird Gesprächsstoff auf den nächsten Branchentreffen sein? Welchen Themen werden sich Vordenker besonders intensiv widmen? Diese fünf Trends sehen wir für 2020.


1. Datenauswertung

Data Scientists sind auch zunehmend in der Kommunikationsbranche gefragt, denn Informationen werden immer spezifischer und präziser erfasst, die Daten-Auswertung – etwa die Messung von Kommunikationserfolgen – erfolgt mit immer größerer Genauigkeit und Geschwindigkeit. Dank detaillierter Informationen wie Konsumentendaten können beispielsweise PR-Kampagnen viel zielgerichteter konzipiert, ausgeführt und kontrolliert werden. Beste Berater für eine gelungene Konzipierung und anschließende Auswertung von Kommunikationsmaßnahmen sind PR-Agenturen, die hinsichtlich der Ergebnis-Analyse auf neueste Techniken zurückgreifen und einen breiten Erfahrungshorizont bieten.


2. Künstliche Intelligenz

Der Fortschritt auf dem Feld der künstlichen Intelligenzen (KI) ist schon seit Jahren atemberaubend – und zunehmend gibt es auch konkrete Einsatzszenarien in der Kommunikation. So werden schon heute Texte für Internethändler von KIs in einer Geschwindigkeit und Menge verfasst, die von Menschen schlicht nicht schaffbar ist. Im Bereich Krisenvorhersage werden KIs für Unternehmen ebenfalls immer interessanter, sie spielen bereits jetzt bei der Medienbeobachtung eine wichtige Rolle. So werden KI-Tools unter anderem als Unterstützung immer wichtiger, um zum Beispiel die Auswirkungen von negativen Kommentaren oder bestimmten Posts vorherzusagen.


3. Podcasts

Zugegeben, Podcasts sind nicht erst seit 2019 ein Trend. Aber dieses Jahr haben sie den breiten Durchbruch auch in der Unternehmenskommunikation und eine zunehmende Professionalisierung erfahren – ein riesiger Wachstumsmarkt, den immer mehr Unternehmen für Werbe- und PR-Maßnahmen entdecken.
 

4. TikTok

Kaum ein Jahr, in dem es nicht neue Social-Media-Plattformen gibt, die einen Hype auslösen. Aktuelles Beispiel: TikTok, die Lippensynchronisations-App für Musikvideos. Die aus China stammende App ist nicht ganz unumstritten, aber kaum eine andere App verbreitet sich derzeit so stark – auch im Westen. TikTok bietet vor allem direkten Zugang zur eher jüngeren Zielgruppe. Bei PR-Maßnahmen stehen hier nicht nur das Sichtbar-Machen der Unternehmensinhalte im Vordergrund, sondern das weitere Erstellen von User-Content. Bei Verlosungen beispielsweise mittels eines Hashtags werden hier PR-Themen dann nicht mehr nur geteilt, sondern durch die Nutzer mit Gesang, Filmen und Texten angereichert. Und somit weiterverbreitet. Auch für Employer Branding und Mitarbeiter-Recruitment eignet sich die Plattform.


5. 3D-Posts

Die technischen Fortschritte bei Grafiken der vergangenen Jahre schaffen Unternehmen immer mehr Möglichkeiten, relevante Inhalte gewünschten Zielgruppen noch besser zu vermitteln. 3D-Posts etwa bei Facebook haben nicht nur durch den anfänglichen visuellen Aufmerksamkeitsbonus, sondern bieten den Nutzern auch die Gelegenheit, damit zu interagieren. Die Schwelle zwischen analoger Realität und digitalem Raum schwindet und lässt damit eine wesentlich intensivere Auseinandersetzung von Nutzer und beworbenem Produkt zu.

Autor

Benedikt Frank

Vollblut-Bayer goes Landeshauptstadt: Geboren im wohl schönsten Touristenörtchen am bayerischen Meer (Prien am Chiemsee), führten ihn Stationen bei Funk, Fernsehen und Print auch mal weit weg aus der Heimatidylle. In seiner Freizeit ist Benedikt auf Theaterbühnen oder beim Rotaract Club zu finden – und auch in der Agentur zeichnet sich der studierte Wirtschaftspsychologe durch feines Sprachgefühl und großen Teamspirit aus.

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